Die kurze Antwort: Kommen Sie zwischen April und Oktober, und wenn Sie wählen können, peilen Sie April bis Juni oder September bis Oktober an, wenn die See meist am ruhigsten ist und die Inseln still sind. Meiden Sie Dezember bis Februar, es sei denn, Ihre Termine sind völlig flexibel.
Karimunjawa ist das ganze Jahr über heiß — tagsüber liegen die Temperaturen um 28–32 °C, das Meer um 28–30 °C —, die Frage ist also nie die Wärme. Es geht um Wind, Wellen und Regen, denn sie bestimmen, ob die Boote fahren, wie klar das Wasser ist und ob ein Inselhopping-Tag ein Vergnügen oder eine Strapaze wird.
Das Jahr, Monat für Monat
| Monate | Wetter | See & Boote | Fazit |
|---|---|---|---|
| Dezember – Februar | Regenzeit; Westmonsunwinde, kräftige Schauer | Rau. Abfahrten fallen oft aus, manchmal tagelang | Meiden, außer bei großer Flexibilität |
| März | Regen lässt nach, noch unbeständig | Bessert sich, Ausfälle weiter möglich | Ein Wagnis, das oft aufgeht |
| April – Juni | Trockenzeit beginnt; sonnig, schwacher Wind | Meist die ruhigste Zeit des Jahres; gute Sicht | Rundum am besten |
| Juli – August | Trocken und sonnig; stetiger Südostwind | Kann kabbelig sein, besonders nachmittags; Boote fahren in der Regel | Gut, aber voll und windig |
| September – Oktober | Trocken, heiß, der Wind lässt nach | Wieder ruhig; klares Wasser | Ausgezeichnet und ruhig |
| November | Die ersten Regenfälle kehren zurück | Meist gut, zunehmend wechselhaft | Gut mit einem Puffertag |

Die Trockenzeit (etwa April bis Oktober)
Dann sieht Karimunjawa aus wie auf den Fotos. Die Tage sind sonnig, Regen ist selten, und die Boote fahren meist nach Plan. Die Randmonate — April bis Juni und September bis Oktober — haben in der Regel die schwächsten Winde, das glatteste Wasser und die beste Sicht unter Wasser.
Im Juli und August weht der Südostmonsun stetig über die Javasee. Er hält die Luft frisch, kann aber auf der Überfahrt und an ungeschützten Schnorchelplätzen kurzen, unangenehmen Seegang aufbauen, besonders nach Mittag. Fahren Sie früh hinaus und bitten Sie die Crew um geschützte Stopps.
Der Westmonsun (etwa Dezember bis Februar)
Ab etwa Dezember dreht der Wind auf West und Nordwest und bringt die Regenzeit: heftige Güsse, grauen Himmel und, wichtiger noch, Wellen. Die Hafenbehörden stoppen Abfahrten, wenn die Bedingungen unsicher sind, und in einer schlechten Phase können Schnellboot wie Autofähre mehrere Tage hintereinander im Hafen bleiben. Um diese Jahreszeit stranden Reisende regelmäßig auf den Inseln, und die Vorräte in den Läden gehen zur Neige.
Wenn dies die einzigen Monate sind, in denen Sie reisen können, ist es dennoch möglich: Zwischen den Stürmen gibt es schöne Phasen, die Preise sind niedrig, und Sie haben Strände für sich. Planen Sie aber zwei oder drei Reservetage für die Rückreise ein, buchen Sie nur erstattbare Leistungen und nehmen Sie zusätzliches Bargeld mit.
Andrang und indonesische Ferien
Karimunjawa ist vor allem ein Ziel für Inlandsreisende — der maßgebliche Kalender ist also der indonesische. Boote und Zimmer sind ausgebucht, und die beliebten Sandbänke werden voll:
- an Lebaran (Eid al-Fitr) und in der Woche oder den zwei Wochen danach — die Termine rücken jedes Jahr nach vorn;
- in den Schulferien, ungefähr Ende Juni bis Mitte Juli und erneut Ende Dezember;
- an langen Wochenenden rund um Nationalfeiertage, darunter der Unabhängigkeitstag am 17. August;
- zu Weihnachten und Neujahr — voll trotz des Wetterrisikos.
Buchen Sie in diesen Zeiten Boote, Zimmer und Transfers weit im Voraus. In der übrigen Zeit — etwa an einem gewöhnlichen Wochentag im Mai oder September — können Sie einfach anreisen und alles nach und nach regeln. Im Ramadan sind die Inseln sehr ruhig, und manche Warungs schließen tagsüber; die touristischen Angebote laufen weiter.
Beste Monate zum Schnorcheln und Tauchen
Die Sicht ist in der Regel in den ruhigen Übergangsmonaten April–Juni und September–Oktober am besten. Windbedingter Seegang und Plankton können das Wasser zu anderen Zeiten trüben, ebenso starker Regen. Die Wassertemperatur ändert sich übers Jahr kaum — ein Rashguard oder dünner Shorty genügt.
Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und die Gezeiten
So nah am Äquator schwankt die Tageslänge kaum: Die Sonne geht das ganze Jahr gegen halb sechs auf und zwischen halb sechs und sechs unter. Die Gezeiten zählen mehr, als man denkt — die Sandbänke und gosong sind bei Niedrigwasser am schönsten, während manche Strände dann zum Schwimmen zu flach werden. Bootscrews planen danach; wenn Sie per Roller unterwegs sind, fragen Sie in Ihrem Gästehaus.
Wann also buchen?
Für die einfachste Reise wählen Sie ein Zeitfenster unter der Woche im Mai, Juni, September oder Anfang Oktober und bauen am Ende einen Puffertag ein. Klären Sie dann, wie Sie übersetzen und wo Sie schlafen.

